Kurzer Prozess in Zürich

Zum letzten Auswärtsspiel der regulären Saison begaben sich die Tigers heute nach Zürich, um dort gegen die Lugano Lakers anzutreten. Diese sind für die laufende Saison eine Spielergemeinschaft mit den Midland Bouncers aus Zug eingegangen. Doch die Tigers liessen dem Konglomerat keine Chance und dominierten das Spiel von Beginn weg, was schliesslich mit einem deutlichen Sieg gegen die Tabellenletzten aus der Gruppe West endete.

Die Lakers hatten den Cointoss gewonnen und überliessen den Tigers das erste Angriffsrecht. Diese brauchten lediglich drei Spielzüge, um mit einem Pass auf Bay Harvey den ersten Touchdown des Tages verbuchen zu können (TT 8:0 LL; 2-point good). Beim anschliessenden Kickoff Return unterlief den Luganesi ein Fehler, welcher zu einem Safety und damit zwei weiteren Punkten für die Tigers führte (TT 10:00 LL). Darüber hinaus kamen die Thuner wieder in Ballbesitzt. Bay Harvey schloss den Drive mit einem Run über 25 Yards in die Endzone ab, wodurch die Tigers die Führung ausbauen konnten (TT 16:00 LL; 2-point no good). Die Angriffsformation der Lakers kam weiterhin nicht in Fahrt und so konnte Dominic Scheidegger einen Fumble für die Tigers erobern. Im folgenden Drive konnten die Oberländer für einmal keine Punkte erzielen, so dass die Gegner kurz vor Ende des ersten Viertels erneut in Ballbesitzt kamen. Nach dem Seitenwechsel kam deren Offense unverhofft ins Rollen und drang bis in die Redzone vor. Dort war aber Schluss, denn Bay Harvey konnte einen Fumble provozieren, welcher von Silas Bertolf gesichert werden konnte. Nun schien die Deckung bei den Lakers endgültig unten zu sein. Ohne allzu grosse Gegenwehr erzielten die Tigers drei weitere Touchdowns. Zuerst konnte sich Silvano Romang in Szene setzten (TT 24:00 LL; 2-point good) ehe Bay Harvey mit seinem dritten und vierten Touchdown den Sack für die Thuner noch vor der Pause zumachte (TT 40:00 LL; beide 2-point good). Das letzte Aufbäumen der Tessiner wurde durch Simon Purtscheller durch eine Interception unterbunden, so dass sich bis zur Halbzeit am Punktestand nichts mehr änderte.

Weil die Punktedifferenz grösser als 35 war, trat nach der Pause die Mercy Rule in Kraft. Dabei wird die Uhr auch bei Spielunterbrüchen nicht mehr angehalten, so dass die Partie schneller zu Ende ist und das unterlegene Team nicht unnötig gedemütigt wird. Die Coaches der Tigers nutzten die Gelegenheit, um einige Notfallszenarien zu testen. So wurde zum Beispiel Silvano Romang als Quarterback eingesetzt. Dieser machte seinen Job gut und die Thuner konnten mit zwei Run-Touchdowns durch Alexander Schärer (TT 46:00 LL; 2-point no good) und Silas Bertolf (TT 54:00 LL; 2-point good) weitere Offensivkräfte in Szene setzten. Damit endete die relativ einseitige Partie, in welcher die Tigers auch unerfahrenen Spielern mehr Einsatzzeit geben konnten, welche dadurch wertvoller Erfahrung sammeln konnten.

Dank dem heutigen Sieg haben sich die Tigers überdies vorzeitig den zweiten Platz gesichert und qualifizieren sich damit erstmals in der Vereinsgeschichte für die Playoffs. Bevor es soweit ist, steht am 8. Oktober aber noch das letzte Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast werden dann die Kantonsrivalen Bienna Jets sein. Für das Derby hoffen die Tigers natürlich auf zahlreiche Fans im Lachenstadion. Be there and support your local Football Team!

GO Tigers!

 

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