Besser, aber nicht gut genug

Zum zweiten Mal in dieser Saison trafen die Tigers Juniors auf die starken Luzern Lions. Das erste Aufeinandertreffen konnten die Lions mit 19:06 für sich entscheiden, dieses Mal wollten es die Thuner im eigenen Stadion besser machen. Doch die ohnehin schon schwierige Aufgabe wurde durch das schlechte Wetter und viele abwesende Spieler zusätzlich erschwert. Trotzdem gingen die Tigers hoch motiviert in die Partie.

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Die Thuner Defense, angeführt von Linebacker Adrian Spori, startete gut in die Partie und zeigte, dass man sich intensiv auf die Luzerner Offense vorbereitet hatte. Durch einen Stopp beim vierten Versuch konnte das Angriffsrecht erobert werden und die Tigers Offense durfte zum ersten Mal aufs Feld. Der starke Regen liess kein wirkliches Passing Game zu und die starke Defense der Lions kontrollierte das Laufspiel sehr gut. Aber auch die Luzerner entschieden sich aufgrund des Wetters primär für Laufspielzüge, so dass das erste Quarter ziemlich schnell ohne Punkte vorüber ging.

Auch im zweiten Viertel machte die Defense ihren Job sehr gut und konnte mehrmals den Ball erobern, die Thuner Offense hatte aber immer noch Mühe und kam nicht richtig auf Touren. Grössere Raumgewinne gab es fast keine, und wenn, dann wurde beim nächsten Play alles durch einen fallen gelassenen Ball wieder zunichte gemacht. Kurz vor der Pause gelang es dann dem Quarterback der Lions, den Ball in höchster Not noch in die Endzone zu seinem Receiver zu werfen. Nach dem missglückten Extrapunkt lagen die Lions zur Pause 6:0 vorne.

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In der zweiten Hälfte hofften die Tigers, das Spiel noch einmal drehen zu können. Aber das Passspiel funktionierte weiterhin nicht, und nur mit Runs kam man kaum voran. Die Defense holte zwar den Ball ein ums andere Mal zurück, erhielt aber von der Offense kaum Unterstützung. Aufgrund der vielen Runs lief die Zeit weiter herunter, und auch das dritte Viertel endete ohne auffällige Szenen.

Im letzten Quarter stemmten sich die Tigers noch einmal gegen die Niederlage, aber die Luzerner liefen weiterhin souverän die Uhr runter, so dass sich am Resultat von 6:0 nichts mehr änderte. Im Vergleich zum Hinspiel auf der Luzerner Allmend hat es eine riesige Steigerung gegeben, aber es stimmte einfach zu viel nicht, um die Lions zu schlagen. Nun gilt es, die letzten beiden Spiele der regulären Saison in Biel und Genf zu gewinnen, um den zweiten Platz in der Tabelle und somit das Heimrecht für das Halbfinalspiel zu sichern. Von jetzt an gilt: Verlieren verboten!

Bericht von Renato Romang
Fotos von Bruno Kölle

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