Knappe Niederlage für die 1. Mannschaft am Family Day

Am 28. Mai organisierten die Thun Tigers ihren jährlichen Family Day. Nebst diversen Attraktionen sollte das Highlight des Tages das Spiel der NLA Mannschaft gegen die Basel Gladiators werden. Nach der zweiwöchigen Pause würden die Tigers ziemlich gefordert sein, denn die Basler hatten sich vor und während der Saison noch mit diversen ausländischen Spielern verstärkt.

Die Basler erwischten die Tigers gleich beim ersten Spielzug auf dem falschen Fuss und konnten sie mit einem Trickspielzug überlisten, zum Glück für das Heimteam zählten die Punkte wegen einer Strafe der Basler aber nicht. Nach diesem Weckruf hielt die Defense aber stand und konnte den Ball zurückholen. Was folgte war ein ausgeglichenes Kräftemessen, beide Teams konnten den Ball zwar bewegen, zu Punkten kam es aber erst spät im ersten Viertel, als Quarterback Nicolas Leibundgut einen wunderschönen Pass auf Thomas Gfeller übers halbe Feld warf. Die Führung konnten die Tigers noch mit ins zweite Viertel nehmen, ehe die Basler nach mehreren kraftvollen Runs von Tim Clulow ausgleichen konnten. Durch eine Interception kamen die Gäste gleich wieder kurz vor der Thuner Endzone in Ballbesitz und erhöhten mit einem weiteren Run auf 7:14. Gleich beim nächsten Ballbesitz der Thuner gelang noch der Ausgleich durch einen weiteren Touchdown Pass von Leibundgut auf Gfeller, ehe die Basler ihrerseits durch einen Touchdown von Alexander Riekeles auf den Amerikaner Hunter Munk auf 14:21 erhöhen konnten.

Nach der Pause startete die Tigers Offense mit dem Ball und konnte durch einen schönen Pass auf Simon Purtscheller in die Hälfte der Basler vordringen, den Drive beendeten sie mit einem 20-Yard Field Goal von Renato Romang. Durch eine Interception von Daniel Gafner gelangte der Ball gleich wieder in die Hände der Thuner und durch ein weiteres Field Goal, dieses Mal aus 44 Yards, konnte innerhalb 2 Ballbesitze auf 20:21 verkürzt werden.

Die nächsten Punkte folgten erst im letzten Viertel, als die Gladiators durch ein Field Goal auf 20:24 erhöhten. Die Tigers kamen zwar am Schluss noch einmal in Ballbesitz, die Zeit reichte allerdings nicht mehr auf, um die Partie noch zu gewinnen.

Nach einer dominanten letzten Saison in der NLB sind die Tigers letztlich aufgestiegen, um genau solche Spiele absolvieren zu können. Mit den starken Basel Gladiators bewegte man sich während der ganzen Partie auf Augenhöhe, die Partie hätte oft auf beide Seiten kippen können. Wenn die Lehren aus dem Spiel gezogen und Verbesserungen vorgenommen werden können, dann liegt im Rückspiel in Basel am 25. Juni immer noch alles drin. Am nächsten Samstag reisen die Thuner aber zuerst auf Winterthur, um das Rückspiel gegen die Warriors zu absolvieren. Das Hinspiel in Thun ging 35:20 zu Gunsten der Tigers aus, diese Leistung wollen die Thuner am 04. Juni sicher bestätigen.